Blog des TSV Crailsheim

30.07.2014: WFV-Pokal 2. Runde TSV Crailsheim – FV Löchgau 2:1

. So zeigte sich das Spiel auch in der ersten Hälfte: Beide Mannschaften tasteten sich kurz ab, um dann eine hohe Spielintensität im Mittelfeld zu zeigen. Gute Chancen waren zunächst nicht zu sehen, erst in der 27. Minute hatte Löchgau die erste Chance des Spiels: Nach tollem Zuspiel stand Salvatore Langella frei vor Valentin Wolf, der den Ball jedoch hervorragend vom Kasten ablenkte. Unmittelbar vor dem Pausenpfiff folgte die größte Crailsheimer Möglichkeit. Nach einer tollen Kombination von Jörg Munz und Daniele Hüttl kam der Ball zu Tim Messner, der Ball landete im Tor der Gäste – doch das Schiedsrichtergespann entschied auf Abseits.
Die zweite Hälfte begann intensiver und dies merkte man auch an der Gangart in den Zweikämpfen. Viele härtere Fouls zwangen den souveränen Unparteiischen Yannick Eberhardt zu zehn persönlichen Strafen in der zweiten Spielzeit. In der 58. Minute folgte ein zunächst irritierender Pfiff des Schiedsrichters, ehe klar war, dass der TSV einen Strafstoß zugesprochen bekommt. Bei einem Freistoß aus dem Halbfeld wurde Daniele Hüttl am Kopfball gehindert und zu Boden gezogen, Raphael Klein verwandelte den fälligen Strafstoß souverän. Löchgau wurde nun offensiver und drängte auf den Ausgleich, die Crailsheimer behielten jedoch spielerisch Oberwasser. In der 71. Minute fiel der Ausgleich für Löchgau etwas überraschend, nachdem die Crailsheimer ausgekontert wurden und Neuzugang Arfaoui den Ball ohne Chance abfälschte. Nur vier Minuten später feierten die Crailsheimer Zuschauer mit ihrer Mannschaft: Sebastian König wuchtete einen scharfen Freistoß von Raphael Klein unhaltbar zum 2:1 unter die Latte. Weitere Crailsheimer Konter blieben ungenutzt, Löchgau kam nicht mehr zwingend zur Torchance. Negativer Höhepunkt war dann die rote Karte gegen den bereits gelb-vorbelasteten Erik Schmidtke in der 89. Minute, nach einem Foul gegen Jörg Munz. (da)

Aufstellung: Valentin Wolf, Rümmele, Afraoui, König, Gronbach (ab 75. Tim Hertfelder),  Hannes Wolf, Öztürk (ab 59. Hossner),  Messner, Munz, Klein, Hüttl (ab 67. Hopf)