Blog des TSV Crailsheim

Abstiegsduell ohne Sieger

Es hätten wichtige Punkte für beide Mannschaften werden können, am Ende steht ein 2:2-Unentschieden fest. Der TSV Crailsheim holt beim TSV Heimerdingen einen Punkt und kann den Abstand zum Abstiegskonkurrenten nicht vergrößern.

Ein klassisches Abstiegsduell – so könnte man die Partie zwischen Heimerdingen und Crailsheim zusammenfassen. Dabei war der Beginn der Partie für den TSV Crailsheim vielversprechend: Direkt mit dem ersten Angriff der Partie kam Daniele Hüttl zum Abschluss, den abgefälschten Schuss klärte Keeper Lukas Emmrich gerade noch. Keine vier Minuten später war es aber soweit: Pepe Brekner spritzte in den Heimerdinger Aufbau, legte quer und Hannes Wolf zimmerte den Ball unter die Latte. Zwei Minuten später hätte Wolf erhöhen können, sein Kopfball verstrich nur knapp am Pfosten. Die nächste Chance hatte dann Verteidiger Benjamin Weinberger, dessen direkten Freistoß klärte erneut Emmrich. Dies war fast schon der bekannte Crailsheimer Chancenwucher vor dem zweiten Treffer. Mit der quasi ersten Torchance kamen die Gastgeber zum Ausgleich: Nach einem langen Eckball stand Gabriel Fota völlig frei am zweiten Pfosten und schob ein – ob sich der Ball zuvor im Aus befand, ließ sich nicht klären. Auch wenn Crailsheim weiterhin am Drücker war, kam Heimerdingen zur Führung: Robin Rampp wurde auf der linken Seite schön freigespielt und bediente den mitgelaufenen Michele Ancona zum 2:1 (23.). Kaum war der Jubel auf Heimerdinger Seite verhallt, durften die Horaffen erneut jubeln: Lukas Schmidt Freistoß konnte Hüttl mit einem sehenswerten Kopfball verwerten. Nach dem 2:2 beruhigte sich die Partie ein wenig, die Stimmung auf und neben dem Platz war heiß.

In der zweiten Halbzeit plätscherte das Spiel weitestgehend dahin. Qualitatives Spiel war kaum vorhanden, Großchancen ergaben sich aus Standards oder weiten Flanken. So hatte erneut Weinberger die Chance, den TSV nach einer Ecke zur Führung zu bringen, sein Drop-Kick wurde von Emmrich in die Mitte geklärt. Im direkten Gegenzug hätte Robin Rampp Heimerdingen in Führung bringen können, aber der Schuss ging nur ans Außennetz. Während beide Mannschaften nunmehr auf das nächste Tor hofften, fiel der Treffer einfach nicht: Valentin Podolsky traf mit einem guten Schuss nur die Oberkante der Latte (75.), Daniele Hüttl blieb der zweite Kopfballtreffer unmittelbar vor dem Schlusspfiff ebenfalls vom Quergebälk verwehrt.

Es spielten: Albig – Krebs (ab 59. Glück), Wagemann, Weinberger, Rümmele (ab 64. Bunk), Brekner, Wolf, Doderer (ab 64. Diehm), Schmidt, Hüttl, Messner